Jana Karin Adam (D)

Jana Karin Adam erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Klarinette, Gitarre und Klavier. Nach kurzer Berufspraxis am Hans-Otto-Theater Potsdam studierte sie bei Frau Prof. Ilse Hahn klassischen Gesang an der Hochschule ”Carl Maria von Weber” Dresden. Während ihres Aufbaustudiums in der Konzertklasse Dresden erfolgte die Hinwendung zur Musik der Renaissance, sowie des 20. Jahrhunderts.
Jana K. Adam ist Preisträgerin des Wettbewerbes “Verfemte Musik” 2001 und 2002, sowie des Lotte – Lenya – Gesangswettbewerbes der Kurt Weill Foundation New York. Als Kurt Weill Interpretin gastierte die Künstlerin u. a. in der “kleinen szene” der Staatsoper Dresden, dem Theater am Palais Berlin, dem Nikolaisaal Potsdam und im Liebhabertheater der Frau von Stein zu Kochberg (Stiftung Weimarer Klassik). Sie konzertierte als Solistin im Rahmen des Festivals “Musiksommer Mecklenburg-Vorpommern”, “festival dela ciudat de Mexico”, des „Thüringer Orgelsommers“ und den “Naumann-Festspielen Dresden”.
Im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung führte sie die “Ursonate“ von Kurt Schwitters auf.

Während mehrerer Aufenthalte in Vietnam kam Jana Karin Adam mit der Musik des kaiserlichen Hofes Huế (nhã nhạc), sowie mit der südvietnamesischen Volksoper (cải lương) in Berührung. Seitdem hegt sie für beide Formen ein großes Interesse.

Im Jahre 2002 gründete sie mit dem Portatifer Franns von Promnitz das Ensemble TreCantus, das sich hauptsächlich musikalischen Werken der Gotik und Renaissance widmet. TreCantus konzertierte im Rahmen der Festivals “Mitte Europa” und „Kultursommer Nordhessen“, des “Orgelfestivals Sønderjylland-Schleswig”, des “Internationalen Orgelfestivals Zielona Gora”, des Festivals ”Organo e cimbalo”; sowie in bedeutenden Sakralbauten, wie z. B. dem Kloster Michaelstein, der Kathedrale zu Dresden, der Kostantin-Basilika zu Trier, dem Französischen Dom Berlin, dem Altenberger Dom, dem Dom zu Halberstadt, dem Dom zu Verden,  dem Münster Bad Doberan,  dem Kloster Drübeck u.v.a.m.

Konzertreisen führten das Ensemble in die Schweiz, nach Norwegen, Tschechien und Rumänien (Siebenbürgen), wo TreCantus u. a. in der Stadtpfarrkirche Hermannstadt im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres konzertierte.

Zur Zeit erschließt sich das Ensemble das Werk des preussischen Hoforganisten und Komponisten Heinrich Albert (1604–1651).